28.03.2019 - Auswärts in Düsseldorf

Da wo der Acker am dunkelsten ist…

… erntet der Bauer die dicksten Kartoffeln. Diese alte Wiedenbrücker Bauernweißheit aus dem Jahr 1839 ist eine ziemlich treffende Metapher, um die derzeitige Situation unserer Regionalliga Kicker in einem Satz zusammen zu fassen.

 

Denn nicht nur, dass sich unsere Elf in gleich drei Heimspielen engagiert, diszipliniert und vor allem leidenschaftlich und mutig präsentierte (diese Unterfangen in Summe jedoch nur mit einem Punkt honoriert wurden), werden sich besonders die Verletzungen von Tristan Duschke (Gehirnerschütterung), André Wallenborn (Bänderriss im Sprunggelenk) und Kamil Bednarski (Prellung im Knie) aus dem Spiel gegen Alemannia Aachen noch bis zum kommenden Auswärtsspiel bei der U23 von Fortuna Düsseldorf U23 (Anstoß: Samstag, 30.03.19, 14 Uhr, Flinger Broich) auswirken.

 

Scheint die tabellarische Lage unserer Jungs also zu stagnieren, ist es im Fußball aber nicht selten so, dass sich in diesen extrem engen und bitteren Situationen die Vorzeichen drehen und auch das Glück zu den Tüchtigen zurückkehrt.

 

Denn tüchtig, und das werden alle Zuschauer der vergangenen Heimspiele mit dem Ketchup ihrer Currywurst unterschreiben, war unsere Mannschaft in allen Partien. Presste, grätschte, rannte an und erspielte sich auch zahlreiche Torchancen: „Ich habe den Jungs gesagt: Am Samstag müssen wir das Ding über die Linie drücken. Egal wie“, brachte Björn Mehnert das einzige Manko seiner Jungs in den letzten Spielen dann auch auf den Punkt.

 

Da sich ehrliche und beharrliche Arbeit am Ende des Tages aber immer auszahlt, darf unsere Elf voller Zuversicht nach Düsseldorf reisen, und dort dann auf das Quäntchen Glück hoffen, dass den Ball dann wirklich mal über die Linie kullern lässt.

 

Und der SC Wiedenbrück auf dem derzeit dunklen und ziemlich tiefen Acker endlich wieder eine dicke Kartoffel an Land zieht.