11.05.2018 - Abschied von Carsten Strickmann

Mehr Finale geht nicht

Am Sonntagnachmittag fällt der finale Vorhang der Regionalligasaison 2017/18. Das Drehbuch für den letzten Spieltag hätte nervenverabscheuender nicht sein können: Denn für den SC Wiedenbrück als auch den KFC Uerdingen geht es noch um unfassbar viel!

 

Ein geschulter Blick auf die Tabelle verrät verhältnismäßig schnell, dass die Gäste aus Krefeld um nicht mehr oder weniger als um die Regionalligameisterschaft spielen. Für den Pokalsieger von 1985 geht es darum, die zwei Punkte Vorsprung auf Viktoria Köln ins Ziel zu bringen und damit den Einzug in die Relegation gegen den SV Waldhof Mannheim zu schaffen.

 

Die Mannschaft von Trainer Stefan Krämer reist mit der Empfehlung von schlanken neun Siegen in Folge nach Wiedenbrück und erzielte alleine in den letzten drei Spielen dreizehn Treffer.

 

Kurzum: Das Spiel am Sonntag bietet eine ganz hervorragende Konstellation, um diese Serie zu beenden und das alte Wiedenbrücker Sprichwort zu bestätigen, nachdem ein angeschossener Bär den Zirkus nicht verlässt, bevor die fette Dame gesungen hat.

 

Denn nach einer herausragenden Saison, geht es für Björn Mehnert und seine Männer nach wie vor darum, als bestes westfälisches Team die Ziellinie zu erreichen und sich so die Teilnahme am Quali-Spiel zur Teilnahme am DFB – Pokal zu sichern.

 

Da zeitgleich die beiden punktgleichen und jeweils zwei Zähler zurückliegenden Verler und Rödinghausener aufeinandertreffen, gibt nur ein Sieg am Sonntag Gewissheit an einer Teilnahme an dem Spiel gegen den Meister der Oberliga Westfalen.

 

Aber nicht nur das Duell beider Mannschaften wird am Sonntag im Mittelpunkt stehen, denn die Partie gegen den KFC Uerdingen bedeutet auch das Ende einer Ära im Jahnstadion. Denn mit Carsten Strickmann (Victoria Clarholz) und Mariusz Rogowski (2. Mannschaft) werden gleich zwei lebende Wiedenbrücker Legenden zum letzten Mal für den SC Wiedenbrück in der Regionalliga auflaufen und auf der ganz großen Bühne einen angemessenen Abschied feiern dürfen. (Ein Interview mit Carsten Strickmann finden Sie in der aktuellen Ausgabe unseres 12. Mann’s)

 

Der Rahmen wird am Sonntag aller Voraussicht nach imposant werden. So werden aus Krefeld gut 900 Schlachtenbummler in der Gästekurve stehen, die zusammen mit ihrem internationalen Starensemble und dem russischen Mäzen Mikhail Ponomarev die Meisterschaft feiern wollen.

 

Dem entgegen wird sich unsere Mannschaft mit aller Kraft, allem Willen und unbändiger Leidenschaft stemmen, um zusammen mit den weit über 1.400 Wiedenbrücker Fans im Rücken den scheinbar übermächtigen Favoriten zu stürzen und anschließend gemeinsam den Einzug ins Pokal Quali – Spiel zu feiern.

 

Darum kommen Sie frühzeitig ins Jahnstadion, unterstützen Sie den SC Wiedenbrück nach Kräften und helfen Sie mit unsere Mannschaft mit zumindest einem Bein in den DFB – Pokal zu hieven!

 

Faninformation