28.07.2018 - 1:1 gegen Verl

Muhovic trifft zum Remis

Vor beinahe 2.000 Zuschauern trennen sich der SC Wiedenbrück und der SC Verl im Eröffnungsspiel der Regionalliga 18/19 mit 1:1 (0:1).

 

Bei flirrender Hitze erlebte der SCW einen schlimmen Start und musste gleich in den Anfangsminuten den verletzungsbedingten Ausfall von Marwin Studtrucker (3.), sowie das 0:1 durch Viktor Maier (7.) hinnehmen. Zu Beginn der zweiten Hälfte glich Rückkehrer Zlatko Muhovic per Flugkopfball aus und stellte damit das, alles in allem verdiente, Unentschieden her.

 

Hochzeit Kirstin und Nils
Offizielle Eröffnung – Wiedenbrücks Bürgermeister Theo Mettenborg sowie WFLV-Präsident Hermann Korfmacher gaben mit zwei kurzen Ansprachen die Startschuss für die Regionalligasaison 18/19.

 

Nach der sechswöchigen Vorbereitungszeit schenkte Björn Mehnert mit Marcel Hölscher (Tor), Robin Twyrdy und Marcel Leeneman (Innenverteidigung), sowie Oliver Zech und Yannick Geisler (Doppelsechs) in der defensiven Zentrale den etablierten Kräften das Vertrauen. Dafür starteten neben David Hüsing (rechts vorne) mit Daniel Latkowski, Daniel Schaal (defensive Außenbahnen), André Mandt (offensive Zentrale), Patrick Schikowski (links vorne) und Marwin Studtrucker (im Sturm) auch gleich fünf Neuzugänge.

 

Konnte der Rahmen für dieses Spiel mit blendendem Wetter, abgezählten 1.915 Zuschauern und bester Stimmung nicht optimaler sein, so widerfuhr unserer Elf in den Anfangsminuten gleich ein doppelter Schockmoment, der ihr dann auch erstmal in den Socken steckenbleiben sollte.

 

Denn nach bereits drei Minuten sackte Marwin Studtrucker nach einem Laufduell (ohne gegnerische Einwirkung) zusammen und musste nach kurzer Behandlung ausgetauscht werden.

 

Hochzeit Kirstin und Nils
Kurzes Comeback – Der formstarke Marwin Studtrucker musste nach nur sieben Minuten mit einer Verletzung in der rückwärtigen Oberschenkelmuskulatur ausgewechselt werden. Drücken wir ihm die Daumen, dass Physiotherapeut Eddy Bengs in den nächsten Tagel alle Muskelbündel wieder so bündelt, dass „Studti“ schnell wieder auf den Platz zurückkehrt.

 

Während dieser Phase erzielten die Gäste obendrein mit dem ersten nennenswerten Angriff die 1:0 Führung, als Viktor Maier nach Vorarbeit von Ron Schallenberg die Kugel an Marcel Hölscher vorbei zur Führung ins Netz schob (7.).

 

Also, kein zehn Minuten gespielt: Studti raus, 0:1 hinten, gefühlte 42°. Es soll Spiele gegeben haben, die für den SC Wiedenbrück besser gestartet sind.

 

Absolut positiv: Unsere Elf arbeitete sich nun Stück für Stück in die Partie und schüttelte so den Schreck der Anfangsphase nach und nach aus den Trikots. Gegen tief stehende Verler, gelang es bis zur Pause zwar nur selten echte Torgefahr zu entfachen, bei Schüssen von Daniel Schaal und zwei mal Yannick Geisler (Brüseke hält jeweils bärenstark) tasteten sich unsere Jungs aber schon recht nah an den ersten Einschlag der Saison heran.

 

Hochzeit Kirstin und Nils
Willkommene Unterbrechung – Aufgrund der „leicht“ erhöhten Temperatur schickte Schiedsrichter Alexander Ernst die Kicker nach 22 Minuten zur ersten Trinkpause. Für Björen Mehnert war dies die passende Gelgenheit seinen Jungs nochmal frische Tipps mit auf den Weg zu geben.

 

Die größte Chance der ersten Hälfte gehörte dann aber nochmal den Gästen, als Patrick Kurzen nach einem weiten Brüseke Abstoß nur den Innenpfosten traf (42.).

 

Mit Beginn des zweiten Spielabschnitts startete die beste Wiedenbrücker Phase an diesem Abend. Den Auftakt dazu bildete das flott heraus kombinierte 1:1 durch Zlatko Muhovic, der eine passgenaue Flanke von David Hüsing am kurzen Pfosten per Flugkopfball zum Ausgleich ins Netz jagte (49.).

 

Hochzeit Kirstin und Nils
„Tu‘ ma die Banane in den Strafraum“ – David Hüsing lieferte nicht nur die Vorlage zum Ausgleich, sondern lieferte zudem die Vorarbeit zu mehreren guten Wiedenbrücker Torchancen.

 

Hochzeit Kirstin und Nils
Bravo, Bravo – Zlatko Muhovic zählte zu den besten Wiedenbrücker Akteuren und zeigte gegen seine ehemaligen Mannschaftskollegen einen bissigen hochkantig motivierten Auftritt. Umso schöner, dass er sich und seinen Auftritt mit dem sehenswerten Ausgleichstreffer belohnte.

 

In der Folgezeit entzog sich der SCW clever dem Verler Zugriff, bestimmte das Spielgeschehen und hatte durch einen weiteren Kopfball von Zlatko Muhovic die Gelegenheit auf 2:1 zu stellen (58.).

 

Nach der verpassten Führungschance verlor die bis dahin intensiv und in Teilen hitzig geführte Partie etwas an Tempo. Zum einen forderte die immer noch hohe Temperatur ihren Tribut und zum anderen spielten beide Mannschaften ihre Angriffe nicht mehr mit dem letzten Risiko aus, um dem Gegner so nicht Räume zum Kontern preis zu geben.

 

Hochzeit Kirstin und Nils
Belebendes Element – Der zehn Minuten vor dem Ende eingewechselte Mike Andreas sorgte im Endspurt nochmal für frische Dynamik beim SCW.

 

Als Resultat daraus blieb es schlussendlich bei diesem leistungsgerechten 1:1, mit dem beide Teams gut leben können und so einen akkuraten Start in die Regionalliga feiern dürfen.

 

„Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen und mussten mit der Verletzung von Marwin Studtrucker und dem frühen Gegentor gleich einen doppelten Schockmoment hinnehmen. Wir mussten uns dann schon etwas Schütteln, ich war mir aber auch sicher, dass wir speziell von der Physis her noch zulegen können. Bis zur 70. Minute haben wir dann das Spiel bestimmt, ehe sich die Spielanteile dann wieder angeglichen haben. Letztlich ein leistungsgerechtes Unentschieden mit dem wir leben können. Das Spiel hat aber auch gezeigt, dass wir uns nach der hohen personellen Fluktuation im Sommer erst noch finden müssen und dieser Prozess auch noch etwas dauern wird“, war unser Coach Björn Mehnert mit mit dem Ergebnis zwar einverstanden, sah aber auch noch Entwicklungspotenzial bei seiner Mannschaft.

 

Für unsere Mannschaft geht es nun am kommenden Samstag um 14 Uhr mit einem Auswärtsspiel bei Aufsteiger SV Straelen weiter, ehe am kommenden Freitag um 19:30 Uhr die U23 von Borussia Mönchengladbach zum nächsten Heimspiel an der Rietberger Straße aufschlägt.

 

Alle Daten zum Spiel

 

 

 

Hochzeit Kirstin und Nils
Ein Derby mit allem Drum und dran – Fußballerisch war auf beiden Seiten zwar noch etwas Luft nach oben, dennoch boten beide Mannschaften einen intensiven, spannenden Fight, in dem es auf beiden Seiten ab und an bis an die Grenzen des Erlaubten ging, aber eben auch nicht darüber hinaus…

 

Hochzeit Kirstin und Nils
… so endete der Abend mit dem Unentschieden schiedlich friedlich und mit Vorfreude (hier bei Daniel Hammel und André Mandt) auf das Derby im November an der Poststraße.