Robuster Test
JUL

Robuster Test

1:2 in Rheda

Was ist eine Saisonvorbereitung ohne eine Niederlage gegen einen unterklassigen Gegner wert? Richtig: Gar nichts. Gemäß der alten Sepp – Herberger – Regel unterliegt der SC Wiedenbrück am Abend beim FSC Rheda mit 1:2 (0:2), sammelt aber dennoch wichtige Erkenntnisse für die kommenden Wochen.
„Natürlich möchte ich immer jedes Spiel gewinnen, manchmal helfen Dir aber auch solche Spiele weiter“, wies Thomas Stratos nach Spielende auf den Wert des Testspiel beim FSC Rheda hin: „Wir sind nicht gut reingekommen. Man merkt, dass wir noch nicht die Sicherheit und die Automatismen haben, um sofort da zu sein. Wir haben gut 15 Minuten benötigt, um uns reinzuarbeiten“, starteten die frisch in die Westfalenliga aufgestiegenen Gastgeber aber auch wirklich stark in die Begegnung. Kernig in den Zweikämpfen, laufstark und gut organisiert, gehörte die erste Viertelstunde dem FSC, der auch prompt durch Fouad Aghnima in Führung ging, als unsere Jungs im Spielaufbau die Kugel verloren und Rheda eiskalt zustach.
 
„Man hat heute ziemlich gut gesehen, woran wir noch arbeiten müssen und was uns noch fehlt“, sah Thomas Stratos zwar einen zufriedenstellenden Auftritt seiner Mannschaft, aber eben auch wieder zu wenige Tore: „Wir hatten vor der Pause schon die Chance den Ausgleich zu erzielen und hatten im zweiten Durchgang gleich mehrfach einen Treffer auf dem Fuß“, entschieden sich Benjamin Friesen, Nick Flock und Co. zu häufig für die zu komplizierte Lösung oder scheiterten an Berkay Yilmaz, der mit tollen Paraden lange die Null fest hielt.
 
Einzig Iskender Aslan gelang ein Treffer, als er eine Vorarbeit von Benjamin Friesen mit einem feinen Heber zum 1:2 in Netz sandte.
 
„In den ersten beiden Testspielen haben wir phasenweise sehr guten Fußball gespielt. Heute waren andere Tugenden gefragt: Rheda ist sehr robust aufgetreten und hat uns damit vor Probleme gestellt. In der Liga wird uns ein ähnlicher Fußball mit vielen intensiven Zweikämpfen erwarten. Darum war das für uns heute auch ein richtig guter Test“, tat unserem Coach die Niederlage nicht weh, da sie Ansätze für die kommenden Trainingstage geliefert haben dürfte. Den Deckel auf den Sieg des FSC hatte übrigens kurz vor der Pause Eugen Dreichel geschraubt, als er nach einem schnellen Gegenangriff Marcel Hölscher am kurzen Pfosten keine Chance ließ und das vorrübergehende 2:0 erzielte.
 
Der nächste Test gegen einen klassentieferen Gegner steht bereits am kommenden Samstag an, dann trifft der SC Wiedenbrück im Bokeler Kanalastadion auf die dortige SG Schwarz – Gelb und hat ab 15 Uhr die Chance auf den dritten Sieg in der Sommervorbereitung.





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