Knappes aus im Pokal

0:2 in Gütersloh
Artikel vom 25. Juli 2026
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Der SC Wiedenbrück ist trotz eines guten Auswärtsspiels in der ersten Runde des Westfalenpokals ausgeschieden. Nach 90 flotten Minuten unterlag das Team von Dominik Sammer dem FC Gütersloh mit 0:2 (0:1).
Vor über 1.800 Zuschauern und perfektem Fußballwetter erwischte unsere Elf einen Turbo-Start, übernahm vom Anpfiff weg die Initiative und besaß nach bereits vier Minuten die Maximalchance auf die Führung als Marius Zentler die Kugel aus gut 16 Metern an die Latte drosch.
Nach gut 20 Minuten kamen die Gastgeber besser in die Partie und erzielten kurze Zeit später nach einer Standardsituation das glückliche 1:0, als Güterslohs Neuzugang Kevin Hingerl die Kugel nach Flipperaktion über die Linie drückte.
Mit der Führung im Rücken gewannen die Gastgeber an Sicherheit und spielten speziell im Pass- und Positionsspiel ihre individuelle Qualiät clever aus.
Wirklich in Gefahr geriet das Tor von Lukas Kasparek, der den verletzten Marcel Hölscher ersetzte jedoch nur selten, da der Defensivblock um Maik Amedick und Haris Chantzopoulos (IV), Julius "Bochi" Bochmann (LV), Joschka Kroll (RV), Tim Geller und Marius Zentler (Doppelsechs) humorfrei abräumten.
Kurz vor der Pause erspielte sich der SC Wiedenbrück die dicke Chance auf den Ausgleich, als Joschka Kroll die Kugel bretthart vor das Gütersloher Tor messerte und dadurch um ein Haar ein Eigentor erzwang, allerdings flog der Ball von einem Abwehrbein ins Toraus.
Zum zweiten Durchgang ging Dominik Sammer mit seinem Team mehr ins Risiko und verlagerte das Spielgeschehen in Richtung Gütersloher Spielhälfte.
Dies gab den Gastgebern jetzt Räume für schnelle Konter, die zunächst durch einen Schuss von Patrick Twartzik am Pfosten und dann nach Versuch von Justin Lukas im Haftschaum von Lukas Kasparecks Handschuhe endeten.
Die Entscheidung führte FCG - Coach Julian Hesse letztlich von der Bank herbei, als er nach 70 Minuten Phil Beckhoff und damit die vielleicht empfindlichste Konterwaffe der kompletten Regionalliga einwechselte.
Denn mit seiner ersten Aktion setzte sich der Ex-Wiedenbrücker in höchster Geschwindigkeit auf der rechten Seite durch, legte für den mitgelaufenen Julius Langenfeld quer, der aus Nahdistanz keine Mühe hatte zum 2:0 für den FC einzunetzen.
In den restlichen Minuten warf unsere Elf nochmal alles auf den Rasen, erspielte sich durch Leon Kayser und Sebastian Mai noch gut Tormöglichkeiten, blieb am Ende aber leider ohne eigenen Treffer.
Trotz der Niederlage verließ unsere Mannschaft erhobenen Hauptes den Heidewald und unterstrich, dass unsere junge Mannschaft in der Vorbereitung bereits viele Entwicklungsschritte gegangen ist und bei gleichbleibendem Verlauf ein fieser Gegner für jedes Team der Regionalliga werden kann.
Für Dominik Sammer geht es mit seiner Mannschaft am kommenden Samstag zum Ligaauftakt in den Kölner Grüngürtel. Dort wartet ab 14 Uhr die U23 des 1. FC Köln im langen Schatten des Geißbockheims auf unsere Elf.
