Was für ein Team

Schiedsrichter: Lasse Lütke - KappenbergLinienrichter: Stefan Tendyk, Nick Schitzik
Zuschauer: 738
Die Hoffnung lebt
Spielbericht vom 17. Mai 2026
Der Spielbericht wird präsentiert von:
Was für eine verrückte Situation: Nachdem der SC Wiedenbrück lange Zeit das Tabellenende der Regionalliga belegte und nach vielen Rückschlägen vermeintlich abgestiegen schien, lebt der Traum vom Klassenerhalt nach einem bärenstarken 2:0 Sieg über die U23 von Borussia Dortmund immer noch. So feierten nach Abpfiff Mannschaft und Fans zusammen den dritten Sieg in Folge und hoffen nun auf das „Düsseldorf-Szenario“.
Die Geschichte des Spiels ist ebenso einfach wie beeindruckend, denn der Matchplan von unserem Coach Dominik Sammer ging über die komplette Spielzeit vollständig auf: Unsere Elf bot den Dortmunder Talenten einen kompakten, defensiven Block an, den die Gäste zu keinem Zeitpunkt des Spiels hätten weich spielen können. Im Gegenteil: Mit viel Laufarbeit, Disziplin und giftigen Zweikämpfen nahmen sie den jungen Borussen jeglichen Raum um sich in Tornähe kombinieren zu können und suchten auf der Gegenseite immer wieder zielstrebig den Weg in Richtung Tor der Gäste.
Gleich nach fünf Minuten hatte Saban Kaptan die Kugel nach einer Vorarbeit von Sebastian Mai schon passend auf dem Schlappen, sein Schuss aus vollem Lauf flog letztlich aber noch knapp über das Tor.
Lauerte Schwarzblau dann lange auf die nächste Chance, stach Benni Friesen nach 43 Minuten zum 1:0 zu, als er eine weite Flanke des aufmerksamen Timo Kondziella im Zentrum an Yilmaz Aktas vorbei zur Führung ins Netz drückte.
Im zweiten Durchgang sahen über 700 Zuschauer einen ähnlichen Spielverlauf. Unsere Elf verteidigte den Spielstand sicher, die Borussia verlor zusehends an Energie und kam im Spielverlauf nur ein einziges Mal für einen Treffer in Frage, als nach 73 Minuten ein Distanzschuss an den Wiedenbrücker Außenpfosten klatschte.
In der Endphase trugen die lautstark feiernden Wiedenbrücker Fans ihre Mannschaft dann zum 2:0, als erneut Benni Friesen einen schnellen Gegenangriff im Zentrum mit dem Siegtreffer veredelte und das Jahnstadion damit endgültig explodieren ließ.
Kurz danach beendete der gute Schiedsrichter Lasse Lütke – Kappenberg das Spiel und damit den sportlichen Teil der Regionalligasaison 25/26 für den SC Wiedenbrück.
Da unsere Mannschaft durch diesen Sieg den 16. Tabellenplatz verteidigte, gilt es nun morgen Nachmittag speziell der SpVgg Greuther Fürth die Daumen zu drücken, die mit einem Sieg gegen Fortuna Düsseldorf diverse Szenarien eröffnen könnte, die doch noch den Klassenerhalt unserer Mannschaft möglich machen.
Aber auch wenn der Klassenerhalt nun doch nicht mehr gelingen sollte, bleibt ganz viel Stolz auf eine Mannschaft, die sich auch durch zahlreiche Rückschläge nie hat unterkriegen lassen, die unter ihrem neuen Coach, Dominik Sammer, mit zuletzt drei Siegen ohne Gegentor, ihr Potenzial auf den Rasen gebracht hat und in fast jedem Spiel ihr Herz und ihre Seele auf dem Platz gelassen hat.
Dazu zeigen die bisherigen Vertragsverlängerungen, dass wir uns in der kommenden Saison auf eine starke Mannschaft mit vielen Identifikationsfiguren freuen dürfen, die, egal in welcher Liga, für den Verein brennen und die Zuschauer im Jahnstadion begeistern werden.
Bis dahin benötigen wir aber erstmal alle drückbaren Daumen in Wiedenbrück, Rheda, Nord-Rheda-Ems, Batenhorst, Bosfeld, Lintel und Röckinghausen, damit es morgen Nachmittag ganz vielleicht doch noch ein kleines Fußballwunder gibt!

















































