Knockout in 180 Sekunden

Schiedsrichter: Davide ZeisbergLinienrichter: Jan Peter Weßels, Fynn Gottschalk
Zuschauer: 543
1:3 gegen Siegen
Spielbericht vom 30. September 2026
Der Spielbericht wird präsentiert von:
Der SC Wiedenbrück unterliegt am Abend den Sportfreunden Siegen mit 1:3 (0:2). Über 90 Minuten investierte unsere Elf deutlich mehr in die Partie, übte speziell in der zweiten Hälfte massiv Druck auf die Gäste aus, letztlich entschieden die Gäste die Partie mit einem Doppelschlag binnen 180 Sekunden zwischen der 32. und der 35. Minute und nahmen letztlich alle Punkte mit nach Hause.
Dominik Sammer hatte seine Mannschaft in einer kompakten 3:5:2 Grundordnung auf’s Eis geschickt und hatte ihr zudem extra Schub in allen Pressing- und Zweikampfaktionen mit auf den Weg gegeben.
Denn mit starker körperlicher Präsenz und einer begeisternden Gier auf Zweikämpfe setzte unsere Elf den Gästen vom Start weg zu, beschäftigte sie zumeist in der eigenen Hälfte und ließ so die Aktionsamplitude im Wiedenbrücker Strafraum lange Zeit hyperbelartig gen Null tendieren.
Der präsente Auftritt unserer Elf gegen zögerliche Sportfreunde, lag dann auch schnell den gut 30 mitgereisten Gästefans auf dem Herzen, die ab Minute 20 ihrer Ungeduld lautstark Ausdruck verliehen.
Die Szenerie änderte sich schlagartig, als der ehemalige Zweitligist mit den ersten beiden Torschüssen von Elsamed Ramaj unvermittelt in Führung ging, den Spielverlauf auf den Kopf stellte und auch bei den eben noch durchschnittlich gelaunten Schlachtenbummlern für Freude sorgten. Denn mit einem peitschenden „Hochverdient“ sorgte ein Fan für ausladendes Gelächter seiner Kumpels, die eher mit einer Trainerentlassung zur Pause spekuliert hatten, als mit einer 2:0 Halbzeitführung.
Hatte unsere Elf zum Ende sichtlich an dem überraschenden Rückstand zu knabbern, kam Schwarzblau mit wuchtigem Willen aus der Kabine und ließ den Gästen jetzt mit hochintensivem Pressing kaum Luft zum Atmen.
Damit verdienten sich unsere Jungs das schnelle 1:2, als Samuele Carella mit seinem ersten Treffer für den SCW den Rückstand halbierte und damit eine fulminante zweite Halbzeit einleitete (57.).
Denn nachdem Davud Tuma zunächst mit einem Fernschuss an Marcel Johnen scheiterte, jagte Sebastian Mai nur Sekunden später einen (leicht abgefälschten) Vollspannhieb an den Außenpfosten.
Unsere Elf hielt das Tempo bis in die Schlussphase hoch und kam zumeist über die rechte Angriffsseite, auf der sich Joschka Kroll immer wieder effektiv in die Offensive einschaltete, zu guten Torgelegenheiten.
So fiel die Entscheidung erst in allerletzter Sekunde, als die Gäste mit dem dritten Torschuss den dritten Treffer erzielten und letztlich mit einem 3:1 alle Zähler mit auf die A45 nahmen.
Weiter geht’s für unsere Mannschaft jetzt mit einem Auswärtsspiel bei der SG Wattenscheid 09. Anstoß im frisch renovierten Lohrheidestadion ist um 14 Uhr.













