Nicht unser Derby

Schiedsrichter: Niklas SimpsonLinienrichter: Nils Hasse, Lars Sielemann
Spielbericht vom 24. Oktober 2026
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Es bleibt dabei: Die Auswärtsspiele beim FC Gütersloh gehören für den SC Wiedenbrück bestimmt zu vielem, aber auf keinen Fall zur Wohlfühl-Komfortzone. Heute Abend unterlag unsere Elf erneut im Heidewald verdient mit 1:3 (0:1) und das auch völlig verdient.
Die Entscheidung fiel bereits kurz vor der Pause, als der FCG die seit der 27. Minute bestehende 1:0 Führung von Patrick Twardzik durch Kevin Hingerl in einen komfortablen 2:0 ausbaute (44.) und anschließend Samuele Carella die wenigen Sekunden bis zum Halbzeitpfiff nutzte, um sich in einer Aktion (erst Foul, dann Meckern inkl. Berühren des Schiedsrichters) eine gelb-rote Karte abzuholen und sein Team damit eine Halbzeit lang in Unterzahl agieren ließ.
Nur die Wiedenbrücker Defensive ist präsent
Bis dahin hatte der Regionalliga Wettergott für das Kreisduell punktgenau zum Anpfiff bestes Dauerregen - Derbywetter bereitgestellt und unsere Mannschaft die Intensität des Spiels vor allem in der Defensive voll angenommen. Die Viererkette um Maik Amedick, Joschka Kroll, Max Ritter und Julius Bochmann warfen ihre Körper in zahlreiche Zweikämpfe und hielten in enger Zusammenarbeit mit einem starken Marcel Hölscher hinten lange die Null.
Gütersloh geht in Führung
Dann passierte aber genau das, was eigentlich immer passiert, wenn der FC Gütersloh im Rahmen eines Fußballspiels in kurzen Hosen auf einem Fußballplatz steht: Patrick Twardzik schießt den Ball ins Tor. In diesem Fall profitierte er von einer starken Vorarbeit von Jan Lukas Liehr und Björn Rother, an dessen Ende Twardzik wenig Mühe hatte seinen 14. Saisontreffer zu erzielen.
Bittere Sekunden vor der Halbzeit
Hätte sich der SCW beinahe mit einem knappen 0:1 Rückstand und einem blauen Auge in die Kabine gerettet, handelte sich unsere Elf eine Minute vor der Pause durch das 0:2 von Kevin Hingerl (staubt aus sechs Metern ab) und dem anschießenden Platzverweis für Samuele Carella eine massive Hypothek ein, die im zweiten Durchgang für unser Team nicht mehr zu tilgen war.
Wieder Twardzik
Denn während unsere Elf defensiv kompakt auf Schadensbegrenzung bemüht war und sich nur sehr dosiert in die Offensive traute, verwalteten die Gastgeber zunächst unaufgeregt die Führung, ehe – völlig überraschend – Patrick Twardzik erneut ein Tor schoss, als er eine flache Hereingabe sicher zum 0:3 über die Torlinie drückte (75.).
Der Anschluss kommt zu spät
Zwar gelang Marius Zentler noch der 1:3 Anschlusstreffer eine entscheidende Wendung wollte dieses Tor dem Spiel dann aber doch nicht mehr geben.
So blieb es vor 1.975 Zuschauern (davon gut 300 aus Wiedenbrück) bei einer erneuten Derby-Niederlage und der Hoffnung, dass wir uns im Rückspiel den ein oder anderen Zähler zurückholen.
Für unsere Mannschaft geht es kernig weiter, denn am kommenden Samstag schlägt mit RW Oberhausen dann gleich mal der Tabellenführer der Regionalliga West im Jahnstadion auf. Anstoß an der Rietberger Straße ist um 14 Uhr.




































